Farbenschläge
Bis zum heutigen Tage sind Bantam in 19 Farbenschlägen anerkannt. Diese sind goldhalsig, blau-goldhalsig, silberhalsig, orangehalsig, wildfarbig, gesperbert, birkenfarbig, weiß, blaugesäumt, schwarz, gelb, gelb-schwarzcolumbia, weiß-schwarzcolumbia, zitron-porzellanfarbig, gold-porzellanfarbig, gelb mit weißen Tupfen, schwarz- weißgescheckt, rotgesattelt und perlgrau. Zur Zeit befindet sich der rote Farbschlag in der Sichtung oder Vorstellung. Gleichwohl sind im Ausland weitere Farbschläge anerkannt.
Wir wollen die einzelnen Farbschläge nach und nach hier vorstellen, wobei wir mit den selteneren Farben beginnen wollen, denn hier ist die Vollkommenheit wie z. B. bei den Schwarzen und den Goldhalsigen noch nicht erreicht; eine größere Züchterschar wäre daher von großem Vorteil.
GoldhalsigBeim Hahn sind Kopf, Hals und Sattel intensiv goldgelb mit schwarzen Schaftstrichen. Das Gold ist am Kopf am dunkelsten, Rücken, Schultern und Flügeldecken sind goldrot. Arm- und Handschwingen sind innen schwarz, das Flügeldreieck braun. Die Brust, Bauch, Schwanz und Schenkel sind schwarz. Bei der Henne ist die Kopffärbung wie beim Hahn, das Mantelgefieder goldbraun mit feiner schwarzer Rieselung und gelber Nervzeichnung. Die Brust ist lachsfarbig, Schenkel, Schwanz und Bauch graubraun. Die Lauffarbe ist weiß. |
![]() 1,0 goldhalsig |
Blau-goldhalsigBeim Hahn sind Kopf, Hals und Sattel intensiv goldgelb mit blauen Schaftstrichen. Das Gold ist am Kopf am dunkelsten, Rücken, Schultern und Flügeldecken sind goldrot. Arm- und Handschwingen sind innen blaugrau, das Flügeldreieck braun. Die Sichelfedern sind blauschwarz, die Brust, Bauch und Schenkel blaugrau, ein schmaler dunklerer Saum ist gestattet. Bei der Henne ist die Kopffärbung wie beim Hahn, das Mantelgefieder hellgoldbraun mit feiner blaugrauer Rieselung und gelber Nervzeichnung. Die Brust ist lachsfarbig, Schenkel und Bauch graubraun. Die Lauffarbe ist weiß. |
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SilberhalsigBeim Hahn ist der Kopf, Hals und Sattel silberweiß mit schwarzen Schaftstrichen, Rücken, Schultern und Flügeldecken weiß. Die Handschwingen sind schwarz mit weißer Außensäumung, Bei der Henne sind Kopf und Hals weiß mit schwarzen Schaftstrichen, das Mantelgefieder grausilber mit feiner schwarzer Rieselung und weißer Nervzeichnung. Die Brust ist lachsfarbig, die Schenkel, Bauch und Schwanz grau. Die Lauffarbe ist weiß. |
![]() 1,0 silberhalsig |
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Der Kopf, Hals und Sattel des Hahnes ist zart orangefarbig mit schwarzen Schaftstrichen. Rücken, Schultern und Flügeldecken sind dunkel-orangerot. Das Flügeldreieck ist blassgelb. Die Flügelbinden, der Schwanz, die Brust, der Bauch und die Schenkel sind schwarz. Der Kopf und der Hals der Henne ist zart orange mit schwarzen Schaftstrichen. Das Mantelgefieder ist hellbraun mit feiner schwarzer Rieselung und blassgelber Nervzeichnung. Die Brust ist lachsfarbig. Schenkel, Bauch und Schwanz sind grau. Die Lauffarbe ist weiß. Die Augenfarbe ist orangerot. |
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WildfarbigDer Kopf, Hals und Sattel des Hahnes ist braunrot mit schwarzen Schaftstrichen, Schultern und Rücken dunkelbraun. Die Handschwingen sind schwarz, außen braun gesäumt. Das Flügeldreieck ist braun. Der Schwanz, Brust, Bauch und Schenkel sind schwarz. Bei der Henne sind Kopf und Hals schwarz mit feinem, schmalen, goldbraunem Saum, Mantelbraun mit dichter grünglänzender Rieselung, jede Feder mit schmaler schwarzer Säumung und gelber Nervzeichnung. Die Brust ist satt lachsfarbig, Schenkel graubraun, Schwanz schwarz und Bauch schwarzgrau. Die Zehennägel sind hornfarbig, die Lauf- und Schnabelfarbe graublau. |
![]() 0,1 wildfarbig |
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Jede Feder sollte in möglichst gleichmäßigem Wechsel mehrfach schwarz und hellgrau leicht bogig gesperbert sein, und zwar beim Hahn in gleicher Breite, wobei bei der Henne die schwarzen Streifen breiter sind als die weißen. Die Federbreite ist bei diesem Farbschlag genetisch bedingt geringer als z. B. bei den schwarzen oder den blauen. Das Untergefieder ist nur schwach gezeichnet. Die Lauffarbe ist weiß, wobei dunkle Flecke gestattet sind. Die Augenfarbe ist orangerot. |
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Beim Hahn sind der Kopf, Hals- und Sattelbehang silberweiß mit schwarzen Schaftstrichen, die Flügeldecken und der Rücken silberweiß, die schwarze Brust hat schmale Silbersäumung, das übrige Gefieder ist schwarz. Bei der Henne ist der Kopf, Hals und Brust wie beim Hahn , das übrige Gefieder schwarz mit grünem Glanz. Die Läufe sind dunkelgrau.
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![]() 1,0 birkenfarbig |
WeißDas Gefieder ist rein weiß, die Schnabel- und Zehennägel hellhornfarbig. |
![]() 0,1 weiß |
Blau-gesäumtEs herrscht ein reines, gleichmäßiges Blaugrau vor; jede Feder hat einen schmalen, dunklen Saum. Beim Hahn ist der Hals- und Sattelbehang blauschwarz, die Steuerfedern blaugrau, die Sichelfedern dunkler. Die Lauf- und Schnabelfarbe ist schieferfarbig. |
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SchwarzDas Gefieder ist tiefschwarz mit käfergrünem Glanz. Die Lauf- und Schnabelfarbe ist schwarz, bei älteren Tieren heller werdend. |
![]() 1,0 schwarz |
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Die Mantelfarbe ist eine gleichmäßiges, reines, sattes Goldgelb. Geringe schwarze Spritzer im Schwanz sind gestattet. Die Lauffarbe ist weiß, die Augenfarbe orangerot. |
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Die Mantelfarbe ist ein gleichmäßiges gelb, wobei der Halsbehang ein schwarzer Schaftstrich hat. Ebenfalls schwarz sind die Steuerfedern und die Innenseiten der Schwingen. Die Schwanzdeckfedern der Henne und die kleinen Sichelfedern des Hahnes sind ebenfalls schwarz mit gelber Säumung. Die Läufe sind weiß.
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![]() 1,0 gelb-schwarzcolumbia |
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Hahn und Henne sind fast übereinstimmend gezeichnet. Der Kopf ist rein silberweiß, Halsbehang mit breiten, tiefschwarzen Schaftstrichen und silberweißem Saum. Der Sattel der Henne ist reinweiß. Sattelzeichnung beim Hahn ist gestattet. Der Schwanz des Hahnes ist rein schwarz, die kleinen Sichelfedern weiß gesäumt. Bei der Henne sind die oberen Schwanzdeckfedern weißgesäumt. Die Schwingen sind schwarz mit weißer Außensäumung. Das Untergefieder ist grau gestattet. Die Lauffarbe ist weiß, die Augenfarbe orangerot. |
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Alle bei den Porzellanfarbigen dunkelgoldgelben Gefiederteile sind gleichmäßig zitronen-gelb. Die Läufe sind weiß mit orangeroten Augen wie auch beim erstgenannten Farbschlag. |
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Die Mantelfarbe ist ein saftiges Dunkelgoldgelb mit annähernd runden, lackreichen, schwarzen Tupfen mit weißen Perlen an der Spitze. Letztere sind bei Alttieren stärker ausgeprägt. Der Halsbehang hat eine geringe Schaftstrichzeichnung mit kleinen schwarzen Tupfen an der Spitze und weißer Perlzeichnung. Die Steuerfedern sind schwarz mit weißen Endtupfen. |
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Dieser junge und ganz besonders reizvolle Farbschlag ist gekennzeichnet durch weiße Federenden auf satt-gelber Grundfarbe, wobei die Sicheln und die Steuerfedern weiß sind. Wie die den schwarz- weißgescheckten sind auch hier weiße Binden- und Treppenzeichnungen erwünscht. |
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Jede grünglänzende schwarze Feder sollte eine möglichst klare weiße Spitzenzeichnung aufweisen. Hierdurch ergeben sich auf jedem Flügel zwei weiße Flügelbinden und die weiße Treppenzeichnung. Zwei weiße Handschwingen auf jeder Seite sind bei Jungtieren gestattet. |
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Hahn: Kopf
orange, Hals- und Sattelbehang glänzend goldorange mit weißen
Schaftstrichen; Rücken tief blutrot; Flügeldecken satt ziegelrot; Flügelbinden
weiß; Handschwingen weiß, schmaler brauner Außenrand gestattet;
Armschwingen-Innenfahnen weiß. Außenfahnen rotbraun, bei geschlossenem
Flügel ein rotbraunes Flügeldreieck bildend. Brust, Bauch, Schenkel und
Schwanz weiß, vereinzelte, kleine schwarze Spritzer gestattet. Grobe
Fehler:
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Bei HAHN und HENNE im gesamten Gefieder ein gleichmäßiges, helles Blaugrau. Im Schmuckgefieder des Hahnes ein etwas aufgehellter Federrand sowie im Halsbehang geringe, feine Pfefferung gestattet. Lauf- und Schnabelfarbe schieferblau. Krallen hornfarbig. Augenfarbe rotbraun. Grobe
Fehler:
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Letzte Änderung: 31.08.2011 14:35:48